Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geht 2026 an zwei deutsche und einen US-amerikanischen Wissenschaftler: Peter Hegemann, Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin, Georg Nagel von der Universität Würzburg und den Stanford-Forscher Karl Deisseroth (gebürtiger US-Amerikaner aus Boston). Das Nobelkomitee zeichnet sie für Entdeckungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und deren Nutzung in der Optogenetik aus. Die drei teilen sich ein Preisgeld von 12 Mio. schwedischen Kronen.
ANZEIGE
Schlagwortarchiv für: Gehirn
Geschädigte Hirnregionen werden nach Verletzungen oder bestimmten Autoimmunerkrankungen von spezialisierten Gliazellen neu besiedelt, die damit zur Regeneration des verletzten Gehirns beitragen, zumindest im Mausmodell. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie von Wissenschaftlern der Universität Zürich.
Am Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT in St. Ingbert (Saarland) wurde eine Ultraschalltechnologie entwickelt, mit der Gehirnareale gezielt stimuliert werden können. Diese könnte künftig bei der Behandlung von Epilepsie, Parkinson, Depression, Suchterkrankungen oder auch den Folgen von Schlaganfällen eingesetzt werden.
Die Schweizer Luciole Medical AG wird die Hamburger Spiegelberg GmbH & Co. KG übernehmen. Beide Unternehmen werden ihre Produktpaletten, die Produktion und Vertriebskanäle zusammenlegen, mit dem Ziel, ein weltweit führender Entwickler und Anbieter von Lösungen für das Gehirnmonitoring zu werden.

Ill. Niklas Elmehed © Nobel Prize Outreach
SciePro - stock.adobe.com
Fraunhofer IBMT/Bernd Müller